Wohnhausanlage Wormserstraße


Wohnnutzfläche: ca. 5.580 m²
Allgemeinflächen und Nebenräume: ca. 2.280 m2
Heizwärmebedarf: 20,14 kWh/m²a
Ort: Eisenstadt
Besonderheiten: Barrierefreiheit
Status: Bauvorbereitung
Bauträger: Oberwarter Siedlungsgenossenschaft: www.osg.at  
Visualisierung: Diviz Architekturvisualisierung: www.diviz.at


Insgesamt 77 Wohnungen entstehen im Herzen von Eisenstadt, nur wenige Gehminuten von der historischen Fußgängerzone entfernt.

Die Anlage besteht aus drei verschiedenen Baukörpern, die sich über dieselbe Architektursprache zu einem Ensemble verbinden, und einer mittig gelegenen Grünoase in Form eines Parks, der zum Spiel und zur Begegnung einlädt.

Charakteristisch erscheinen geradlinige, großzügig gedachte Formen sowie eine klare horizontale und vertikale Gliederung der Fassaden. Horizontal markieren leicht auskragende, weiße Bänder die Geschoßdecken, vertikal spielen Glas, Putz, und Aluminium bewusst mit der Variation von Material, Farbe und der Breite der einzelnen Elemente. Die Öffnung der Gebäudeecken durch Terrassen oder Loggien sorgt für eine weitere Differenzierung der Fassaden, Schrägen werden bewusst in Szene gesetzt. Vierseitig zurückgesetzte Dachgeschoße verjüngen die Gebäude nach oben hin und vermitteln den Eindruck von Leichtigkeit.

Gewohnt wird hier vielgestaltig - in der 50 m2 großen Etagenwohnung genauso wie in der drei Schlafzimmer und zwei Bäder fassenden Penthouse-Wohnung mit Blick über die Altstadt. Jede Wohnung verfügt über eigenen Raum im Freien: den Wohnungen im Erdgeschoß ist jeweils ein kleiner Eigengarten zugeordnet, in den Etagen finden sich Loggien oder Balkone, den Dachgeschoßwohnungen lagern großzügige Terrassen vor.

Auch auf die Allgemeinflächen bzw. die gemeinschaftlich zu nutzenden Bereiche legte die Planung von plusminusnull Architektur hohes Augenmerk. Jeder Wohnung ist ein eigener Kellerersatzraum zugeordnet, zur gemeinschaftlichen Nutzung stehen Kinderwagen- und Fahrradabstellräume zur Verfügung, unansehnliche Mülltonnen verbergen sich in eigenen Räumen. Zwei der Häuser sind sowohl über eine Treppe als auch einen Aufzug direkt mit der Tiefgarage verbunden, das dritte Haus ist über einen nach gesicherter Querung der Straße zu erreichenden Nebeneingang des ersten Hauses ebenfalls barrierefrei an die Garage angebunden. Sämtliche Gänge empfangen natürliches Licht und sind so breit, dass Rollstuhlfahrer sich an jeder Stelle ungehindert drehen können. Der Anteil an anpassbaren Wohnungen übersteigt das gesetzliche Maß bei Weitem.

Geheizt wird mit Fernwärme, der Strom wird über Photovoltaikanlagen selbst erzeugt. Die Realisierung des gesamten Projektes ist in zwei Bauphasen geplant, der Spatenstich erfolgt noch in diesem Jahr.


Erbrachte Leistungen:

  • Vorentwurf, Entwurf
  • Einreichplanung, inkl. Bauphysik (Energieausweis)
  • Polierplanung